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    Hörproben

Das bin ich / Hörproben

Wenn ich nicht gerade singe, findet man mich mit Schokolade auf dem Sofa
oder im Strandkorb auf Balkonien wo ich spannende Geschichten und Krimis lese!

Das bin ich

Schon als kleines Mädchen liebte ich es, mich zu verkleiden, zu singen, eigene Stücke aufzuführen und wollte später unbedingt Rock- oder Jazzsängerin werden…..Aber da es ja immer anders kommt, als man denkt, studierte ich schließlich klassischen Gesang in München und ging 1992 als Opernsängerin ans Theater. Viele große Rollen in Oper, Operette und Musical habe ich seitdem gespielt und die Herausforderung jeder neuen Partie geliebt. Operettendiva, Gräfin, Luder oder Bettlerin – jede Rolle hatte ihren ganz eigenen Reiz. Fehlte nur noch etwas Eigenes! Da mir die Komödie näher ist als die Tragödie lag es nahe, kurzerhand mit Rita Gäbler zusammen ein neues Genre zu erfinden: Das Boulevardmusical, mit dem wir viele Jahre großen Spaß hatten.

Seit 2010 bin ich freiberuflich tätig und kann endlich machen was ICH will. Eine Ausbildung als Märchenerzählerin und das Singen mit Kindern öffneten ganz neue Erfahrungsfelder. Sich eigene Geschichten und Konzertprogramme auszudenken und hautnah am Publikum zu arbeiten macht mir einen Riesenspaß!

Hörproben

Mein künstlerischer Werdegang

Sylvia Wieland wurde in Ravensburg als Tochter einer ungarischen Adeligen und eines schwäbischen Handwerkers geboren. Aus dieser Mischung entstand feuriges Temperament gepaart mit Bodenständigkeit. Zwei Eigenschaften, die ihr im Beruf sehr zugute kommen.

Nach Abitur und kaufmännischer Ausbildung ist für Sylvia Wieland klar: Sie will Gesang studieren! An der Hochschule für Musik in München beginnt sie 1985 ihr Studium, macht in der Gesangsklasse von Prof. Hanno Blaschke ihren Abschluss als lyrischer Mezzosopran und kann diesen im Anschluss mit einem Meisterklassenstudium erweitern.

1991 gibt sie ihr Debüt in Passau als Dryade in „Ariadne auf Naxos“. 1992 folgt das erste feste Engagement am 3-Sparten-Theater Altenburg in Thüringen, in dem sie den Theaterbetrieb in seiner ganzen Vielseitigkeit kennenlernt. Die nächste Station ist Gera, 1994. 1995 fusionieren die beiden Häuser zum Theater Altenburg-Gera. 1997 vollzieht Sylvia Wieland den Fachwechsel zum lyrischen Sopran und wird 1998 als Operettendiva ans Schleswig-Holsteinische Landestheater Flensburg engagiert. Dort begeistert sie bis 2010 ihr Publikum mit den großen Operettenpartien in „Gräfin Mariza“, „Die lustige Witwe“, „Die Csárdásfürstin“, „Land des Lächelns“ und vielen anderen mehr. Auch große Opernpartien folgen: Fiordiligi in „Cosi fan tutte“, die Gräfin in „Figaros Hochzeit“, Donna Elvira in „Don Giovanni“. Die Rollen der Herzogin von Parma in Busonis „Dr. Faust“ und die fremde Fürstin in „Rusalka“ markieren die Entwicklung ins dramatischere Fach.

Gastengagements führen sie u.a. ans Staatstheater Darmstadt, Stadttheater Bremerhaven, Stadttheater Bern, Landestheater Detmold. Als Konzertsängerin tritt sie u.a. mit dem Münchner Bachchor, der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam, den Nürnberger Symphonikern, dem Göttinger Symphonie Orchester auf. Mit dem Philharmonisches Orchester „Dino Lipatti“ Satu Mare konzertiert sie in der Düsseldorfer Tonhalle, mit der KlassikPhilharmonie Hamburg begeistert sie das Hamburger Publikum mehrfach mit ihrer Stimmkultur und ihrer starken schauspielerischen Darstellung.

Die äußerst vielseitige Sängerin gestaltet eigene Konzertprogramme und ist mit großer Begeisterung auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs.